Die Krux verlorener Gegenstände auf Reisen

Der Weg an den Flughafen, das Antreten einer Flugreise – für viele Menschen ist dies der Beginn der viel zitierten schönsten Zeit des Jahres. Natürlich muss die Vorbereitung einer solchen Reise stimmen: [Read more...]

Vielflieger sein hat Vorteile: Boni sammeln am Flughafen

Vielflieger am Flughafen kurz vor oder nach dem Check-in

In einer schnelllebigen Welt, in der jede Sekunde zählt und Zeit zu einem der höchsten Güter avanciert ist, sind Vielflieger zum festen Bestandteil des Linienverkehrs in der Luft geworden. Doch nicht nur Menschen, die durch ihr Business dazu angehalten sind, die Welt im Flugzeug zu bereisen, zählen dazu. Auch Urlauber schaffen es hin und wieder, dank vieler Langstreckenflüge etliche Meilen hinter sich zu lassen.

Dass das Fliegen auf hohem Niveau nicht nur Vorteile hat, ist dabei ein offenes Geheimnis. Doch es gibt einen Vorzug, der nicht von der Hand zu weisen ist: Vielflieger profitieren vom Sammeln sogenannter Bonus-Meilen. Diese Boni dienen, beruft man sich auf sie, als eine Art Gutschein. Es handelt sich dabei jedoch nicht um Gutscheine im eigentlichen Sinne. Vielmehr sind Vielflieger-Meilen ein Verfahren, Vergünstigungen in Anspruch zu nehmen, das allgemein auch als Cashback bezeichnet werden kann. Fliegen wie ein Weltmeister, das kann prinzipiell also durchaus von Vorteil sein.

Die Flughäfen dieser Welt zur Shopping-Meile machen?

Moderne Flughäfen in großen Städten bestechen durch eine Fülle kleinerer und größerer Duty-Free-Shops, wie sie in solcher Dichte sonst häufig nur in Shopping Centern zu finden sind. Viele dieser kleinen Shops bieten Fluggästen – bevorzugt vor dem Abflug – kleine Snacks und Getränke oder aber Mitbringsel an, die man vor dem Boarding quasi mit einem Handgriff in letzter Minute kaufen kann. Derartige Produkte, von Duty-Free-Shops stets hinter dem Check-in bereitgestellt, zählen zum Handgepäck und können, sehr zur Freude vieler Passagiere, nach dem Kauf direkt mit an Bord genommen werden.

Auch hier können Vielflieger den ein oder anderen Vorzug beanspruchen. Mit gesammelten Meilen und einem dazu passenden Addon finden sich in kleinen Shops am Flughafen fast immer kleine Gimmicks, die man für sich oder Angehörige mitbringen kann. Egal, ob als Glücksbringer oder als Erinnerungsstück.

Gutscheine einlösen – auch online möglich

Wer nicht zur Riege der Vielflieger zählt oder sich von Angeboten in Duty-Free-Shops verführen lässt, der kann dennoch Gutscheine nutzen und diese online einlösen. Der Einzelhandel bietet genügend Gelegenheit für bezahlte Rabatte. Doch es finden sich im Internet auch Anbieter, die mit interessanten Ideen zu punkten wissen. Neben den namhaften Anbietern sind es hier vor allem die kleineren, die sich auf individuellen Service spezialisiert haben. Ein interessantes Beispiel für die Nutzung des Cashback-Verfahrens ist bluegiant.de

Auf der Website des Anbieters lassen sich, dank einer übersichtlichen Auflistung, direkt günstige Cashback-Konditionen aus verschiedenen externen Onlineshops ausfindig machen und nutzen. Registrierte User haben zudem weitreichendere Möglichkeiten, beim Shopping über das Internet bares Geld zu sparen. Wer also keine Bonus-Meilen für sich nutzen kann und dennoch gern den nächsten Urlaub finanzieren möchte, für den lohnt sich ein Blick auf die Website von bluegiant.de in jedem Fall!

Hartmut Mehrdorn – der BER Macher

080310 Mehdorn Hartmut
Als Author dieser Zeilen kann ich nur jubeln, und sagen: “Lieber Hartmut Mehdorn, Sie sprechen mir aus der Seele”, der Gedanke und sein entsprechender Vorschlag den Flughafen Berlin Tegel weiterhin offen zu lassen, trifft auf offene Ohren. Mehr als 60 Prozent der Berliner wollen das. Die Kritiker die es immer gibt und geben wird, sollte man einfach ignorieren.

Jeder der einen neuen Job hat, kommt erst mal an. Richtet sein Büro ein, hält einen Plausch mit den Sekretärinnen, gibt einen Kaffee aus und lässt es langsam angehen. So ein “Leisetreter” ist Hartmut Mehdorn nicht. Er hat die Bahn (ehemals Bahnchef Mehdorn) auf Vordermann gebracht und er wird auch diesen blödsinnigen Flughafen BER wuppen. Da bin ich mir ganz sicher.

Hartmut Mehdorn ist da ganz anders. Sein erster Tag war ein Knall in den Ohren seiner Kritiker. Er sprach im Brandenburger Landtag darüber den Berliner Flughafen Tegel offen zu lassen. Zwar meinte er nur vorübergehend aber ich bin mir sicher, im Hinterkopf meinte er, für länger oder für immer. Mit diesem Vorschlag hat er sich mehr Feinde als Freunde gemacht. Bürgerinitiativen und auch Politiker lehnten gleich ab. Ein SPD Mann meinte, der Vorschlag sei “völlig absurd”. Die Bürgerinitiativen glaubten sogar an geplanten Krieg der beiden Bundesländer Berlin und Brandenburg.

Mehdorn: Unterstützung von der Luftfahrtbranche

Nur diejenigen die das Ganze Gewese um den neuen Flughafen auch vernünftig und ohne Emotionen verstehen, sind die Menschen aus der Luftfahrtbranche, oder die Vielflieger. Und die stimmten durch die Bank weg, für Mehrdorns Vorschlag. Alles eigentlich ganz einfach, es muss nur der Planfeststellungsbeschluss geändert werden. Ich drücke Mehdorn ganz fest die Daumen, dass er erreicht, das Tegel offen bleibt.

Mehdorn ist Frühaufsteher

Mehdorns neues Büro liegt im Büroteil des alten Berliner Flughafens Schönefeld. Dort brannte schon sehr früh am Morgen, an seinem ersten Arbeitstag Licht. Der Macher Mehdorn war schon da, als die anderen erst ankamen. Danach gabs dann auch gleich das erste Meeting mit ca. 20 engen Mitarbeitern aus Marketing, Justitiaren, Bereichsleitern, Bauleitern usw.

Gegen 15 Uhr fuhr Mehdorn dann in den Brandenburgischen Landtag nach Potsdam, aber nicht wie er es hätte tun können in einer Dienstlimousine, sondern in einem schwarzen Mini Cooper der vermutlich noch von Air Berlin ist (Kennzeichen B-AB XXXX) Einer seiner ersten Sätze, als er im Landtag ankam, war: “Jetzt wird gearbeitet”. Und vor den Abgeordneten fragte er dann: “Muss man Tegel wirklich schließen, oder kann man nicht die Last ein bisschen gleich auf die Stadt verteilen?”. Und: „Charterflüge in Tegel – was wäre so schlimm daran? Ist nicht so viel, die fliegen auch nicht nachts.“ Die Reaktionen auf Mehdorns Vorstoß fielen unterschiedlich aus. Der Berliner CDU-Bundestagsabgeordnete Frank Steffel begrüßte die offenen Worte Mehdorns und kritisierte Platzecks Intervention. „Matthias Platzeck beweist mal wieder, dass er für den Posten als Aufsichtsratschef völlig ungeeignet ist. Anstatt Themen auch mal ergebnisoffen zu diskutieren, untergräbt er sofort die Autorität seines neuen Flughafenchefs.“ [Read more...]

Der Flughafen Berlin Brandenburg wurde zu klein geplant


Der Flughafen Berlin Brandenburg war in den letzten Wochen immer wieder in der medialen Aufmerksamkeit und hat im Landtag Berlins sowie auch auf Bundesebene für große Diskussionen gesorgt. Der Bau des neuen Hauptstadt-Flughafens, der den Beinamen Willy Brandt trägt, begann 2006 und ist noch immer nicht abgeschlossen.

Das vor Baubeginn mit etwa 1,7 Milliarden Euro veranschlagte Großprojekt wird nach heutigem Stand etwa 4,3 Milliarden Euro kosten und ist damit eines der teuersten Infrastrukturprojekte in der deutschen Geschichte. Neusten Berichten zufolge könnte der Flughafen zu allem Überfluss auch noch Kapazitätsprobleme bekommen. So berichten renommierte Medien wie die Süddeutsche Zeitung oder der Spiegel, dass der Flughafen Berlin Brandenburg wahrscheinlich zu klein geplant wurde. Sowohl bei der Planung als auch beim Bau selbst sei es zu schwerwiegenden Fehlern gekommen, weshalb womöglich schon unmittelbar nach der Fertigstellung eine Erweiterung der Kapazität vorgenommen werden müsse.

Testabfertigungen deckten die Kapazitätsprobleme auf

Im Rahmen umfangreicher Testabfertigungen von Passagieren wurde getestet, wie der Betriebsablauf im Ernstfall funktioniert. Einchecken, Gepäckaufgabe und Sicherheitskontrolle zeigten, dass schon vor der Eröffnung über eine Erweiterung nachgedacht werden muss. Weitere Probleme treten derzeit vor allem bei der technischen Ausstattung des Gebäudekomplexes auf. Die Steuerungsanlage für den Brandschutz macht beispielsweise noch einige Probleme, deren Lösung mehr Zeit als vorgesehen in Anspruch nimmt.

Aller Voraussicht nach soll ein neues Gebäude in Bau gehen, wodurch die Zahl der Schalter an der Abfertigung um etwa 20 Prozent erhöht werden kann. Zwar ist das neue Gebäude vorerst als Sicherheitsreserve gedacht, in Spitzenzeiten ist eine Benutzung jedoch sehr wahrscheinlich. [Read more...]

Willy Brandt würde sich ärgern

Als dieses Video entstand, wusste Willy Brandt noch nicht, dass einmal ein Flughafen nach ihm benannt werden wird. Vermutlich hätte er etwas Passendes dazu gesagt.

Willy Brandt würde sich über Flughafen Berlin Brandenburg ärgern. Das ist ganz sicher! Nur was kann man ändern, liegt es an unfähigen Politikern, liegt es an der Fehlplanung und wer hat diese zu verursachen? Diese Fragen müssen zeitnah beantwortet werden um weitere Desaster und Blamagen zu vermeiden.

Seit 2006 wird am Großprojekt BER gebaut. Wann der Hauptstadt-Airport jedoch eröffnet werden kann, steht in den Sternen. Eins der wenigen Dinge, die bereits fertig sind, ist das große Namensschild zu Ehren des ehemaligen Bundeskanzlers und Berliner Bürgermeisters Willy Brandt. Dabei ist eines relativ sicher: Willy Brand würde sich über den Flughafen Berlin Brandenburg ärgern. Denn eine derartige Fehlplanung sucht in der jüngeren deutschen Geschichte ihresgleichen. Sicher: In der Vergangenheit hat es immer wieder Pannen bei großen Bauprojekten gegeben, wo Milliarden verschwendet und Termine nicht eingehalten wurden. Manchmal ist sogar ein Totalverlust für den Steuerzahler nicht mehr abzuwenden. Einige pessimistische Stimmen befürchten für BER bereits ein ähnliches Schicksal. Die eher optimistisch gestimmten Zeitgenossen hingegen sehen im Wechsel an der Führungsspitze eine Chance.

Politische Spielchen kommen hinzu

Nach den jüngsten Vorgängen um die erneute Verschiebung des Eröffnungstermins galt die Kritik vor allem dem Aufsichtsratsvorsitzenden Klaus Wowereit (SPD), der in seiner Eigenschaft als Berliner Regierungschef diese Funktion ausgeübt hatte. An seine Stelle trat nun der Kollege aus Brandenburg, Ministerpräsident Matthias Platzeck (ebenfalls SPD). Ob dies den Flughafen retten wird, bleibt abzuwarten, denn Platzeck will nach eigenen Worten nichts versprechen, bevor nicht eine umfassende Bestandsaufnahme der Gesamtsituation durchgeführt wurde. Bezeichnend sind dabei die politischen Spielchen. Während in Berlin eine Koalition aus SPD und CDU regiert und die Kritik an Wowereit vor allem von den Grünen geäußert wurde, waren Vorwürfe im benachbarten Brandenburg (wo Platzeck eine rot-rote Koalition führt) eher aus der konservativen Ecke zu hören. [Read more...]

Problem mit Brandschutzanlage des Flughafens Berlin Brandenburg

Der zuletzt auf Oktober 2013 verschobene Eröffnungstermin des Flughafens Berlin Brandenburg wurde am 18.12.2012 abgesagt. Der Technische Geschäftsführer Horst Amann machte deutlich, dass er eine Flughafeneröffnung eher für das Jahr 2015 als realistisch ansieht. Bereits im Oktober 2012 hatte er von „fast grauenhaften“ Problemen auf der Baustelle gesprochen. Hauptursache der Terminschiebungen ist das ungelöste Problem mit Brandschutzanlage es Flughafen Berlin Brandenburg.

Das Konzept der Brandschutzanlage

Die Brandschutzanlage des Flughafens ist eine der weltweit komplexesten Einrichtungen ihrer Art. Sie ist darauf ausgelegt, innerhalb einer Viertelstunde Rauchfreiheit der Fluchtwege in bis zu 2,50 Metern Höhe sicherzustellen.
Zur Brandschutzanlage gehören 16.000 Brandmelder, 75.000 Sprinklerköpfe, 3.400 Klappen an Zuluft- und Abluftschächten und mehr als 80 Ventilatoren, die gemeinsam über eine stündliche Saugleistung von maximal vier Millionen Kubikmetern verfügen.
Nur die oberhalb eines Feuers befindlichen Schachtklappen dürfen sich im Notfall öffnen, um die höchstmögliche Saugleistung an der Brandstelle sicherzustellen. Die im Keller befindlichen Ventilatoren saugen den Rauch durch Schächte in das Untergeschoß des Flughafengebäudes. Von dort tritt der Rauch aus dem Gebäude aus.

Aktuelle Probleme mit der Brandschutzanlage

Das aktuelle Problem mit Brandschutzanlage es Flughafen Berlin Brandenburg besteht gemäß Betreibergesellschaft in Mängeln der „Verkabelung, Programmierung und Einregulierung“ der Brandschutzanlage.

Die aus den Teilsegmenten Brandmeldung, Brandbekämpfung und Rauchentfernung gelieferten Informationen können von der zentralen EDV-Anlage derzeit nicht koordiniert werden. Damit ist nicht sichergestellt, dass die Sprinkleranlage die benötigten Wassermengen an der richtigen Stelle zur Verfügung stellt, sich die richtigen Schachtklappen öffnen und über Lautsprecher Warnungen erfolgen.

Eine erhöhte Fehleranfälligkeit resultiert aus der Komplexität der Brandschutzanlage, die eine alle Etagen bündelnde Rauchableitung über das Kellergeschoss ins Freie vorsieht, was bisher in keiner vergleichbaren Großanlage praktiziert wird. Diese Konstruktion wurde aus ästhetischen Gründen gewählt, um keine Abluftschornsteine aus dem Flachdach des Flughafens ragen zu lassen. Die Rauchabsaugung über das unterirdische Schachtsystem ist jedoch derzeit nicht betriebsbereit.
Zudem verfügt der Flughafen über eine zu geringe Zahl an Schutztüren, die das Gebäude in brandeindämmende Abschnitte aufteilen würden. [Read more...]

Hat die Flughafengesellschaft des Flughafen Berlin Brandenburg Geldsorgen?

Das Chaos um den Bau des neuen Hauptstadtflughafens Berlin Brandenburg nimmt immer groteskere Züge an. Vor allem finanzielle Sorgen sind es, die der Flughafengesellschaft Berlin Brandenburg (FBB) zu schaffen machen. Die Fertigstellung des seit 2006 im Bau befindlichen Flughafens wurde durch etliche Änderungsanträge immer wieder verzögert. Zuletzt konnte der geplant Eröffnungstermin Mitte 2012 nicht eingehalten werden. Mittlerweile gehen Experten davon aus, dass sich der Bau bis ins Jahr 2015 ziehen könnte.

Ursprünglich wurden für den kompletten Bau lediglich 1,7 Milliarden Euro veranschlagt, mittlerweile sind die geplanten Kosten schon auf 4,3 Milliarden Euro angestiegen. Vor allem die Flughafengesellschaft Berlin Brandenburg sieht sich aufgrund der finanziellen Probleme immer schärferer Kritik ausgesetzt. Die Flughafengesellschaft besteht im Wesentlichen aus Vertretern der Länder Berlin und Brandenburg sowie des Bundes. Unter anderem sind der regierende Bürgermeister Berlins, Klaus Wowereit, sowie der brandenburgische Ministerpräsident Matthias Platzeck im Aufsichtsrat der Gesellschaft vertreten.

Zusätzlich zu den jetzt schon akuten finanziellen Sorgen der Flughafengesellschaft könnte die knappe Kapazität der Anlage früh zu weiteren Problemen führen. Experten zufolge wird der Flughafen schon kurze Zeit nach der Fertigstellung an seine Kapazitätsgrenzen stoßen. Der Gebäudekomplex ist derzeit auf etwa 27 Millionen Passagiere pro Jahr ausgelegt. Nimmt man die steigenden Passagierzahlen der Flughäfen Tegel und Schönefeld als Maßstab, könnte diese Kapazität schon 2014 oder 2015 nicht mehr ausreichen. Die Folge wären weitere millionenschwere Investitionen, die die Geldsorgen der Flughafengesellschaft vermutlich signifikant erhöhen würden. Experten zufolge ist es womöglich sogar besser, den kompletten bisherigen Bau abzureißen und neu anzufangen. Diese Variante könne sich als günstiger herausstellen, da der bisherige Bau immer wieder Erweiterungsmaßnahmen mit sich bringen würde. [Read more...]

Flughafen Berlin Brandenburg hat ein Flugrouten Problem

Der in Turbulenzen befindliche Flughafen Berlin-Brandenburg hat nunmehr auch ein gravierendes juristisches Problem: Das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg erklärte in einer Entscheidung vom 23. Januar 2013 die vorgesehene Flugroute über den Wannsee für rechtswidrig, was einen bundesweit einmaligen Vorgang in der Flugroutenrechtsprechung darstellt. Der Flughafen Berlin Brandenburg hat ein Flugrouten Problem. Das Urteil ist allerdings noch nicht rechtskräftig, da die Revision zum Bundesverwaltungsgericht in Leipzig zugelassen wurde.

Die Urteilsgründe

Ausschlaggebend für die Feststellung der Flugrouten-Rechtswidrigkeit war die Nähe zu dem am Wannsee befindlichen nuklearen Forschungsreaktors des HZB Helmholtz-Zentrums Berlin, einer von der Bundesrepublik und dem Land Berlin betriebenen naturwissenschaftlichen Forschungseinrichtung. Das Gericht stellte fest, dass ein eventuelles Flugunfallrisiko oder die Gefahr eines terroristischen Anschlages anlässlich der Routenplanung nicht untersucht worden sei. Wenn sich derartige Gefahren realisierten, so drohten unabsehbare Folgen. Die Flugroute liege zu nah am Helmholtz-Zentrum. Vorhandene Risikoabwägungen seien veraltet. [Read more...]

LAN Netzwerk des Flughafen Berlin Brandenburg bricht ständig zusammen

Wer von den Problemen beim Bau des neuen Hauptstadt-Airports BER hört, denkt zunächst meist an schlechte Planung und offensichtliche Baumängel. Am bekanntesten dürfte die unzureichende Funktionsfähigkeit des Brandschutzsystems sein, die ursprünglich für die Verschiebung der Eröffnung verantwortlich gemacht wurde. Inzwischen gibt es aber weitaus mehr Probleme und ein definitiver Termin rückt in immer weitere Ferne. Doch auch die weniger bekannten Ausfälle haben gravierende Auswirkungen auf das Bauvorhaben. Denn das LAN Netzwerk des Flughafen Berlin Brandenburg bricht ständig zusammen, was weitreichende Konsequenzen hat.

Ohne Netzwerk läuft nichts

Heutzutage sind computergestützte Netzwerke für das Funktionieren komplexer Infrastrukturen unerlässlich. Besonders an einem Flughafen sind die Folgen eines Systemausfalls aber von spezieller Natur. Offensichtlich sind die Schwierigkeiten im Abfertigungsbereich. Fällt das Netzwerk aus, können Gepäckstücke nicht richtig zugeordnet werden und Verzögerungen beim Einchecken und anderen typischen Vorgängen sind nicht zu vermeiden. Nun kann man diese Abläufe zum Teil auch händisch erledigen, was mehr Zeit in Anspruch nimmt. Wirklich drastisch sind die Folgen jedoch in den Bereichen, die auch für die Sicherheit relevant sind. Folgendes Szenario beschäftigt die Verantwortlichen dabei besonders: Das LAN Netzwerk des Flughafen Berlin Brandenburg bricht ständig zusammen und gefährdet sogar direkt die Flugsicherheit. Ohne funktionierendes Netzwerk ist nämlich auch die korrekte Beleuchtung der Landebahnen nicht gewährleistet. Ein Flugbetrieb bei schlechter Sicht ist somit unmöglich. [Read more...]